Die Aufgabe
Moderne Bearbeitungsverfahren erfordern
Pumpendruckleistungen, die deutlich über 15 bar
hinaus gehen, wie zum Beispiel beim Tieflochbohren,
Schleifen mit CBN-Scheiben oder
Drahterodieren.
Der Markt bietet Hochdruckpumpen als Zwangsförderer
an, wie z.B. Schraubenspindelpumpen
oder Zahnradpumpen. Diese Pumpensysteme
sind gegenüber Verunreinigungen empfindlich
und in der Regel deutlich teurer als herkömmliche
Kühlmittelpumpen auf Kreiselpumpenbasis.
Wechselnde Bearbeitungsverfahren und andere
Werkzeuge erfordern häufig das Nachrüsten auf
höhere Druckbereiche.
Bei vorhandenen Kühlmittelsystemen sollten
Druckerhöhungsanlagen generell oder von Fall zu
Fall zuschaltbar sein, um einen höheren Kühlmitteldruck
liefern zu können.
Die Lösung
Druckerhöhung mit Kreiselpumpen: Durch die Kombination
von zwei hintereinander geschalteten BRINKMANN
Kreiselpumpen lassen sich Drücke bis über 50 bar erreichen.
Die Tauchpumpe liefert dabei bis zu 26 bar Druck (Grenze
der Belastbarkeit der Gleitringdichtung). Sie fördert in
eine Druckerhöhungspumpe, wobei der Einlassstutzen
direkt oberhalb der Gleitringdichtung liegt, so dass das
darunter liegende Pumpwerk bis zu weiteren 26 bar Druck
erzeugen kann.

Beispiel: zur Druckerhöhung TH 45/690 + FH 45-69 in Tandemanordnung
Ein weiterer Einsatz von Druckerhöhungspumpen besteht
bei Kühlmittelanlagen, in denen die Druckerhöhungspumpe
mit einem Eingangsdruck von der Zentralanlage
beschickt wird.

Beispiel: zur Druckerhöhung FH 90-39
mit Eingangsdruck 4 bar aus Kühlmittelzentralanlage
Hinweis:
Druckerhöhungspumpen zeitverzögert einschalten
(Druckerhöhungspumpen dürfen erst dann zugeschaltet
werden, wenn das Medium am Druckstutzen
ansteht). Es sollten langsam schließende
Ventile verwendet werden.
Technische Informationen
Zur Realisierung weiterer Betriebspunkte eignen sich Tandemanordnungen
von Kühlmittelpumpen auch noch bei Einsatz polumschaltbarer
Motore 4-2 polig oder bei Einsatz von Frequenzumrichtern. |

Hochdruck bei innengekühlten Werkzeugen

Hochdruck beim Schleifen

Hochdruck bei der Kühlschmierstoffversorgung
von Bearbeitungszentren

Beispiel einer TH / FH - Kombination als fertig verrohrte Einheit
(Sonderanfertigung)
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